Gute Eltern zu sein: was heißt das?

Gute Eltern zu sein: was heißt das?

Braucht mein Kind Regeln? Wenn ja, wie viele? Wie viel Freiheiten soll ich meinem Kind geben? Die einen setzten auf Autorität, andere möchten die besten Freunde ihrer Kinder sein. Es gibt wohl kaum ein Thema, welches so sehr diskutiert wird, wie die richtige Erziehung. Aber was macht denn nun gute Eltern aus?

Wertevermittlung

Man sollte sich immer vor Augen halten, welche Werte man dem Kind vermitteln möchte. Einige dieser Wert könnten sein:

  • Empathie
  • Selbstbewusstsein
  • Fairness
  • Respekt
  • Hilfsbereitschaft

Diese Werte werden vorallem indirekt vermittelt. Wichtig ist deshalb, dass man diese Werte nicht nur lehrt, sondern selbst nach ihnen handelt. Durch die Vorbildfunktion der Eltern werden Kinder eher bestimmte Werte annehmen, wenn zumindest ein Elternteil selbst nach ihnen lebt.

Der richtige Erziehungsstil

Ein Mittelweg zwischen autoritärer Erziehung und antiautoritärer Erziehung wird immer mehr als richtig und am sinnvollsten bezeichnet. Das heißt: Ein Kind braucht Regeln und Grenzen, jedoch sollte es auch Freiheiten und Mitbestimmungsrecht besitzen. Dieser Erziehungsstil wird häufig auch als demokratische Erziehung bezeichnet.

  • Eltern übernehmen Verantwortung und führen ihre Kinder
  • Eltern zeigen dem Kind Liebe (Worte und Taten)
  • Entscheidungen werden gemeinsam gefällt und besprochen
  • Es gibt Regeln und Grenzen, welche dem Kind erklärt werden
  • Weniger Strafen, mehr Gespräche
  • Dem Kind werden viele Dinge zugetraut
  • Das Kind wird ermutigt neue Dinge auszuprobieren

Man sollte stets darauf achten, dass man nicht streng einem Schema F folgt, sondern vorallem auf sich vertraut und im Kopf behält was einem persönlich in der Erziehung wichtig ist. Es gibt also nicht DEN einzigen, richtigen Erziehungsstil. Viel mehr gibt es gewisse Grundsätze und Tipps einer guten Erziehung. Gute Eltern wertschätzen und lieben ihr Kind, erstellen Regeln, aber geben ihm zugleich die benötgte Freiheit, um sich zu einem selbstständigen Menschen zu entwickeln.