Das Eigenheim oder die Mietwohnung – was passt besser?

Das Eigenheim oder die Mietwohnung – was passt besser?

Der Traum vom Eigenheim ist ein Projekt, das viele Familien gerne realisieren möchten. Durchschnittsverdiener bekommen durch niedrige Zinsen für die Immobilienkredite die Chance, den Wunsch zu verwirklichen. Bis zu 280000 Euro werden bei einer Miete von 800 Euro und einer Mietsteigerung von 1,5 % (pro Jahr) fürs Wohnen bezahlt. Geld, das stattdessen in eine eigene Immobilie investiert werden könnte, denken sich viele Familien. Wer bis zum Rentenalter das haus abbezahlt hat. Sichert sich das mietfreie Wohnen im Alter. Staatliche Förderprogramme sollen den Weg zur eigenen Immobiler erleichtern.

Mieten oder Kaufen – wo liegen die Vor- und Nachteile?

Das Wunschdomizil kaufen bedeutet, dass die monatliche Rückzahlungsrate für den Kredit inklusive der anfallenden Banklehren und Zinsen in etwa so hoch sein sollte, wie eine vergleichbare Miete. Während die Miete nach der Zahlung weg ist, führt jede Rückzahlungsrate Schritt für Schritt zum Ziel, das Haus zu besitzen. 40 Prozent des Familien-Nettoeinkommen sollte die Rate für den Kredit inklusive Kosten nicht überschreiten. Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, umso leichter wird es, das Haus zu finanzieren. Falls die Kaufsumme zu einem Drittel aus dem Eigenkapital gedeckt werden und die Antragsteller ein festes Arbeitsverhältnis haben, ist das Fundament für das Beratungsgespräch über den Immobilienkredit gelegt. Die Lage des Objekts spielt eine entscheidende Rolle, ob sich der Hauskauf wirklich lohnt.

Vorteile Mieten

  • Die Pflichten eines Eigentümers entfallen beim Mieten
  • Die Wohnung kann durch einen Umzug jederzeit den Bedürfnissen der Familie angepasst werden
  • Die Mietkosten sind planbar
  • Reparaturen werden je nach Vertrag zum Teil vom Vermieter übernommen

Nachteil Mieten

  • Die monatliche Mietzahlung führt nicht zum Besitz der Wohnung

Vorteile Kaufen

  • Das Haus im Grünen schafft Platz für Kinder
  • Eigene Ideen am Haus lassen sich schnell verwirklichen
  • Monatliche Ratenzahlungen tragen zur Tilgung bei
  • Je nach Höhe des Eigenkapitals rückt der besitz der Immobilie in greifbare Nähe

Nachteil Kaufen

  • Nicht immer findet sich die passende Bank für die Kreditgewährung
  • Bei einer Scheidung oder bei Arbeitslosigkeit sind die Raten kaum noch zu bezahlen

Fazit

Der Kauf eines Hauses ist mit mehr Risiken verbunden als die Nutzung der Mietwohnung.

Gute Eltern zu sein: was heißt das?

Gute Eltern zu sein: was heißt das?

Braucht mein Kind Regeln? Wenn ja, wie viele? Wie viel Freiheiten soll ich meinem Kind geben? Die einen setzten auf Autorität, andere möchten die besten Freunde ihrer Kinder sein. Es gibt wohl kaum ein Thema, welches so sehr diskutiert wird, wie die richtige Erziehung. Aber was macht denn nun gute Eltern aus?

Wertevermittlung

Man sollte sich immer vor Augen halten, welche Werte man dem Kind vermitteln möchte. Einige dieser Wert könnten sein:

  • Empathie
  • Selbstbewusstsein
  • Fairness
  • Respekt
  • Hilfsbereitschaft

Diese Werte werden vorallem indirekt vermittelt. Wichtig ist deshalb, dass man diese Werte nicht nur lehrt, sondern selbst nach ihnen handelt. Durch die Vorbildfunktion der Eltern werden Kinder eher bestimmte Werte annehmen, wenn zumindest ein Elternteil selbst nach ihnen lebt.

Der richtige Erziehungsstil

Ein Mittelweg zwischen autoritärer Erziehung und antiautoritärer Erziehung wird immer mehr als richtig und am sinnvollsten bezeichnet. Das heißt: Ein Kind braucht Regeln und Grenzen, jedoch sollte es auch Freiheiten und Mitbestimmungsrecht besitzen. Dieser Erziehungsstil wird häufig auch als demokratische Erziehung bezeichnet.

  • Eltern übernehmen Verantwortung und führen ihre Kinder
  • Eltern zeigen dem Kind Liebe (Worte und Taten)
  • Entscheidungen werden gemeinsam gefällt und besprochen
  • Es gibt Regeln und Grenzen, welche dem Kind erklärt werden
  • Weniger Strafen, mehr Gespräche
  • Dem Kind werden viele Dinge zugetraut
  • Das Kind wird ermutigt neue Dinge auszuprobieren

Man sollte stets darauf achten, dass man nicht streng einem Schema F folgt, sondern vorallem auf sich vertraut und im Kopf behält was einem persönlich in der Erziehung wichtig ist. Es gibt also nicht DEN einzigen, richtigen Erziehungsstil. Viel mehr gibt es gewisse Grundsätze und Tipps einer guten Erziehung. Gute Eltern wertschätzen und lieben ihr Kind, erstellen Regeln, aber geben ihm zugleich die benötgte Freiheit, um sich zu einem selbstständigen Menschen zu entwickeln.